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Hörspielpreis: Kontakt unter hoerspielpreis@querfunk.de

Karlsruher Hörspielpreis

Hinweis:
Seit 2005 findet aus personellen Gründen leider kein Hörspielpreis mehr statt, doch wenn Ihr sendefähige, nicht zu lange Hörspiele selbstproduziert habt, könnt Ihr gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Wenn uns das Stück gefällt, senden wir es sicherlich in unserem Programm. Nähere Infos unter: hoerspielpreis@querfunk.de

  • Hörspielpreis
  • Rote Röhre
  • Aktuelle Gewinnerin
  • GewinnerInnen im Rückblick


    Hörspielpreis

    Am 27.2.2005 wurde die Prämierungssendung des 6. Karlsruher Hörspielpreises ausgestrahlt. Hier wurde die aktuelle Preisträgerin vorgestellt und Ihr Hörspiel noch einmal gesendet. In der Kategorie "Kurzknaller" haben wir keinen Preis vergeben, denn wir fanden leider keine Einreichung prämierungswürdig. Näheres zu den prämierten Hörspielen findet ihr unter
    GewinnerInnen im Rückblick.

    Der Hörspielpreis der Querfunk- Kulturredaktion will nichtkommerziellen Hörspiel- und Hörstückproduktionen im Freien Radio ein Sendeforum verschaffen. Daher werden im Vorfeld die Besten Einreichungen im Kulturprogramm präsentiert. Die inzwischen auch Privatpersonen zugängliche technische Aufnahmetechnik von Minidisk und CD - Brenner wirkt sich positiv auf die technische Qualität aus. Wichtigste Bewertungskriterien bleiben aber die überzeugende Idee und die einfallsreiche Umsetzung. Bei der Nominierung der PreisträgerInnen wird bewußt keine Platzierung vorgenommen: Alle Hörstücke überzeugen durch ihre inhaltliche und formale Gestaltung.


    Die Rote Röhre

    Die GewinnerInnen des Hörspielpreises werden mit der Roten Röhre, dem Symbol für Radiogeschichte, ausgezeichnet. In Eigenarbeit werden die Roten Röhren hergestellt: Ein befreundeter Schreiner richtet das Holz zurecht, natürlich gefärbt, geölt und anschließend beschriftet.



    Aktuelle Gewinnerin

    Am 27. Februar 2005 wurde folgendes Hörspiel prämiert:

    Auf allen Sendern, stündlich (15 min)
    von Nina Jäckle (Berlin 2004)

    "Auf allen Sendern stündlich" wird von uns mit der Roten Röhre ausgezeichnet, denn hier wird von Nina Jäckle ein Konflikt auf sehr sensible Art und Weise in einem Hörspiel umgesetzt. Die Nöte, Ängste und Befürchtungen, die Erfahrungen und Erlebnisse siamesischer Zwillinge werden ausgebreitet, wobei die Dialogform gebrochen wird durch die monologische Sprecherhaltung. In einem steten Bewusstseinsfluss äußern sich die beiden Protagonistinnen, wobei ununterscheidbar bleibt, ob es sich um Gedankengänge oder tatsächliche verbale Äußerungen handelt.

    Das Nachdenken über das Schicksal der beiden Frauen wird angeregt, ohne am Ende eine vorgefertigte Lösung zu präsentieren. In "Auf allen Sendern stündlich" bilden Text und akustische Realisierung eine Einheit, die auch technisch sehr gelungen ist. Insgesamt haben wir Jurymitglieder Nina Jäckles Hörspiel mit Spannung und großem Interesse angehört und verfolgt und sind davon überzeugt, dass ihr die Rote Röhre im 6. Karlsruher Hörspielpreis gebührt.


    GewinnerInnen im Rückblick

    Näheres zu den Hörspielen der Vorjahre könnt Ihr auf
    dieser Extraseite lesen. Von dort aus könnt ihr einige der Hörstücke auch im Internet anhören.